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Powerbook 145

Der Powerbook-Akku für Powerbook 140-170

Powerbook 140-170 NiCad-Akku

Der Powerbook 145 verwendet NiCad-Akkus die von Apple für die komplette Serie von Powerbook 140 bis Powerbook 170 verwendet wurden. Die grauen Quader sind an einer Ecke mit zwei Kontakten ausgestattet und bestehen lediglich aus Zellen ohne eigene Logik. Die gesamte Ladeelektronik steckt im externen Ladegerät und im Powerbook.

Am Akku ist ein Schieber als Verschluß für das Akkufach angebracht. Nach dem Einschieben des Akkus wird der Verschluß passend ins Gehäuse geschoben und verriegelt den Akku. Die Abdeckung für das Akkufach sollte nicht vom Akku entfernt werden, er dient als Verpolungsschutz für das externe Ladegerät.

Eine tiefentladene Batterie kann auch  bei eingestecktem Netzteil das Booten des  Powerbook 145 verhindern. Wenn der Akku völlig defekt oder tiefentladen ist, kann er so viel Strom vom Netzteil abziehen, dass das Powerbook nicht genug Strom für den Bootvorgang bekommt. In diesem Fall bootet der Rechner sofort, wenn die Batterie entnommen wird.

Aufbau und Eigenschaften von NiCad-Akkus

Die Zellspannung bei NiCad-Akkus beträgt nominell 1,2 Volt. Für die Powerbook-Serie werden 2x6 Zellen zu einem Akku mit einer nominellen Spannung von 7,2 Volt zusammengefaßt.

Eine NiCad-Zelle wird im geladenen Zustand aus einer negativen Cadmium-Elektrode und einer positiven Nickeloxidhydroxid-Elektrode gebildet. Als Elektrolyt wird in den meisten NiCad-Zellen eine Kaliumhydroxit-Lösung verwendet. Beim Entladen bildet sich an der negativen Elektrode Cadmiumhydroxit und an der positiven Elektrode Nickelhydroxid. In Kosumprodukten werden grundsätzlich gasdichte Zellen verwendet.

Ein geringer Innenwiderstand der Zelle ermöglicht hohe Stromstärken für die Anwendung, die Zelle darf jedoch nur bis zu einer Restspannung von 0,85 bis 0,9 Volt entladen werden.

Ein Tiefentladen kann zum Verpolen der Zelle führen, der nächste Ladevorgang kann dann zum Ausgasen und damit zur irreversiblen Schädigung der Zelle führen. Bei in Reihe geschalteten Akkupaketen wie der Powerbook-Batterie kann dies bereits durch das Tiefentladen einer einzelnen geschwächten Zelle hervorgerufen werden. Weitere in Reihe geschaltete Zellen "laden" die betroffene Zelle durch die Polumkehr während des Entladebetriebs auf und treiben die Zelle letztlich zum Ausgasen.

Der gefürchtete Memory-Effekt tritt dagegen bei Verbrauchergeräten und so auch bei den Powerbooks nur selten auf.

Akkupflege und Lagerung

Laden Sie den Akku regelmäßig vollständig auf und benutzen Sie hierzu entweder das Powerbook oder die von Apple angebotene Ladeschale. Beide sorgen dafür das der Ladevorgang beim Erreichen der Lade-Endspannung abgebrochen wird und die Zellen nicht überladen werden. Nach dem Beenden des Ladevorgang wird der Akku nur noch mit einer Erhaltungsspannung versorgt, die Zellen werden nicht mehr weiter geladen.

Die Akkus sollten nicht auf Dauer ohne Spannung gelagert werden, da sich die Akkus beim Lagern tiefentladen können. Laden Sie also den Akku bevor Sie ihn für längere Zeit lagern und unterbrechen Sie die Lagerung regelmäßig für ein Auffrischen der Ladung.

Für kürzere Zeit (bis zu einer Woche) können Sie den geladenen Akku im Powerbook lagern, für eine längere Lagerung sollten Sie die Akkus aus dem Powerbook entnehmen. Der Powerbook 145 nutzt den Akku auch im ausgeschalteten Zustand für das Parameter-RAM und die interne Uhr.

Es gibt zwar Programme zum Tiefentladen der Akkus, sie sollten diese aber nur selten benutzen, da das echte Tiefentladen der Zellen mehr Schäden hervorruft als es nutzt. Es reicht aus das Powerbook gelegentlich solange weiter zu benutzen bis es von alleine in den Schlafmodus wechselt. Die verbleibene Restspannung des Akkus entspricht dann fast den gewünschten 0,9 Volt pro Zelle, es bleibt nur eine kleine Reserve zu Erhaltung des RAM-Inhalts.


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