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Macintosh SE

Mainboard

Im Apple Macintosh SE werkelt der selbe Motorola 68000 mit 8 MHz wie im Macintosh Plus. Durch Verbesserungen am Mainboard und im ROM arbeitet der SE allerdings bei CPU und Grafik im Benchmark um etwa 10% schneller.

Der Speicher kann mit 4 internen Steckplätzen auf 4 MByte ausgebaut werden. Anders als beim Plus erkennt der SE die eingebauten größeren Simms ohne Änderungen am Mainboard. Eine Aufrüstung auf 4 MByte ist bei heutigen RAM-Preisen in jedem Falle sinnvoll, zumal hier die günstigen 1 MByte-Simms mit 30-Pins eingesetzt werden können. Die Simms fallen beim Ausschlachten von 386-PC's in Mengen an. Der SE ist nicht wählerisch und akzeptiert klaglos alle Simms ab 150ns. Laut Apple können jedoch 1 MByte-Simms mit 2 Chips nicht verwendet werden.

Mainboard Apple Macintosh SE

Die PRAM-Batterie ist beim SE noch aufgelötet. Im Gegensatz zu den nachfolgenden Modellen geht der Apple Macintosh SE allerdings auch noch sparsam mit der Batterie um. Bei meinem Dual-Floppy SE aus der ersten Serie hält nach 18 Jahren die erste Batterie immer noch genug Strom für Uhrzeit und Datum. Ein Großteil des Strombedarfs für das Parameter-RAM kann wohl auch aus den Kondensatoren des Netzteils gedeckt werden, so daß die Batterie nur nach längeren Standzeiten tatsächlich zum Einsatz kommt.

Erweiterungsslot: SE-PDS

Der Apple Macintosh SE ist der erste kompakte Mac, der intern über einen Erweiterungsslot verfügt. Der SE-PDS ist eine dreireihige Steckerleiste und liegt von hinten gesehen auf der linken Seite des Mainboards. Die Erweiterungskarten werden flach auf das Mainboard gesteckt und werden mit dem Mainboard unterhalb des Metallchassis eingeschoben. Das Chassis hat über dem Erweiterungsslot keinen Durchbruch, stehende Karten wie Sie zum Beispiel im SE/30 verwendet werden haben daher keinen Platz.

Apple Macintosh SE mit PDS-Erweiterung

Auf der Rückseite des Gehäuses findet sich auch eine Blende für weitere Anschlüsse. Hinter dieser Blende findet die Anschluß-Platinen der Erweiterungskarte ihren Platz. Die Anschlüsse müssen beim Macintosh SE auf eine Tochterplatine ausgelagert werden, da der Steckplatz für die eigentliche Erweiterungskarte auf der linken Seite an der Seitenwand liegt und keinen Zugang zu Gehäusedurchbrüchen hat.


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