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Macintosh LC 3

Er hat alles was seine Vorgänger vermissen lassen!

Der Macintosh LC III ist all das, was der Macintosh LC oder LC II hätten werden sollen: Endlich ist der Speicher auf mehr als 10 MByte erweiterbar und optional ist sogar der 68882-Coprozessor erhältlich. Die verbesserte Auflösung und bis zu 32768 Farben in allen Auflösungen machen die Grafik fit genug für die VGA-Auflösung 640x480.

Apple Macintosh LC III

Das Mainboard wurde völlig neu entwickelt, nur noch die Abmessungen stimmen mit den Vorläufermodellen überein. Mit dem erweiterten LC3 PDS konnten erstmals auch 32 Bit Erweiterungskarten angesprochen werden, der PDS ist abwärtskompatibel zum 16 Bit LC-PDS. Erweiterungskarten vom LC können weiter verwendet werden.

Fast zeitgleich erscheinen Macintosh LC III und sein Zwilling Performa 450 im Februar 1993. Wieder unterscheiden sich die beiden nur durch Details am Gehäuse und der gebündelten Software. Trotz des Erscheinens der deutlich schnelleren Macintosch LC III+ und Quadra 605 (Performa 475) im Oktober 1993 bleibt die 25 MHz-Version noch bis Februar 1994 im Programm. Nach insgesamt einem Jahr Bauzeit wird die Produktion des Macintosh LC III eingestellt.

Alle Daten im Überblick

Prozessor: Motorola 68030 bei 25 MHz optional 68882 mit 33 MHz
Adressierung: 24 und 32 Bit
RAM: 4 Mbyte auf dem Mainboard, erweiterbar bis 36 MByte.
RAM-Slots: 1x 72-Pin SIMM, bis 32 MByte SIMM, min. 80ns
Bildschirm: 512 oder 768 kByte VRAM bis 32768 Farben,
maximale Auflösung bis 832x624 Pixel.
Diskettenlaufwerk: 1x 1,44 MByte
Festplatte: SCSI, 80 bis 160 MByte
ADB: ja
Mikofon-Eingang: ja
Erweiterungsslot: LC3-PDS
Originale Systemsoftware: MacOS 7.1 (LC III)
MacOS 7.1P2 (Performa 450)
Bauzeit: Macintosh LC III: 10.2.1993 bis 14.2.1994
Performa 450: ab 12.4.1993

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