Computer sammeln und erhalten.
IE-Workaround-GIF

Macintosh LC II

Ein Superdrive ist genug!

Mit dem Macintosh LC II verschwindet das zweite interne Diskettenlaufwerk endgültig aus dem Programm. Auf dem Mainboard verbleibt eine Reihe von Lötpunkten wo beim Macintosh LC noch die Steckerleiste für den Anschluß des zweiten Laufwerks war.

Apple Macintosh LC II, Anschluß für zweites Diskettenlaufwerk

Der Verzicht auf die reine Diskettenversion ist MacOS 7.0.1 zu verdanken. Ein einigermaßen ausgestatteter Systemordner paßt gerade noch gut auf eine Diskette. Die Systemordner auf den Installationsdisketten sind immer deutlich "um Ballast erleichtert" und sind nicht im eigentlichen Sinne "produktiv" nutzbar.

Das verbleibene Superdrive mit elektrischem Auswurf arbeitet auch nach Jahrzehnten immer noch zuverlässig. Das Superdrive hat keine Schutzklappe im Diskettenschacht, aber da das Laufwerk innen komplett mit Blechen eingehüllt ist dringt nur wenig Staub ein.

Kleine SCSI-Festplatten

Mit 40 bis 80 Mbyte ist die Festplattenausstattung nicht gerade üppig, aber unter MacOS 7.0.1 reichen auch 40 Mbyte noch für eine Menge Daten. Apple verbaut wie in den Macintosh LC II Festplatten von Quantum und anderen Herstellern, die für Apple mit einem speziellen ROM versehen wurden.

Als der Macintosh LC II als Performa 400 bis Performa 430 neu aufgelegt wird, werden Festplatten mindestens 80 MByte eingebaut, bei maximal 120 Mbyte ist bei der Ausstattung ab Werk Schluß.

Die originalen 40 MByte-Festplatten (gemessen wurde eine Connor CP3040A) erreichen im Macintosh LC II Übertragungsraten von maximal 893 kByte im Read und 522 kByte im Write. Der SCSI Controller hat noch etwas Luft: Eine größere und schnellere Festplatte erreicht auch im Macintosh LC II bessere Werte. Eine Aufrüstung lohnt also auch dann, wenn der LC2 nur noch gelegentlich genutzt wird. Die SCSI2-Festplatte kann fast beliebig groß sein, solange die einzelnen Partitionen nicht größer als 2 Gigabyte sind.


Uwe Fritz, 2005-2015. Alle Rechte vorbehalten. Die Verwendung der Texte und Bilder, auch auszugsweise, bedarf der schriftlichen Zustimmung des Autors. Bezeichnungen, Markennamen und Produktbezeichnungen des jeweiligen Inhabers, auch wenn Sie nicht gekennzeichnet sind, unterliegen im Allgemeinen dem warenzeichen-, marken oder patentrechtlichem Schutz.