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Macintosh LC

Die erste Pizzabox

Bereits im Januar 1990 war der in die Jahre gekommene Motorola 68020 aus dem Angebot verschwunden um im Oktober dann doch nochmal im Macintosh LC eine Wiedergeburt zu erleben. Ähnlich verhält es sich auch mit dem Rest des Macintosh LC: Maximal 10 MByte Speicher, eine Bildschirmauflösung von 640x480 bei nur 16 Farben und für den Ausbildungsbedarf gab es ein reines Diskettensystem mit 2 Superdrives.

Apple Macintosh LC

Der Macintosh LC ist lange vor dem Mac Mini der kleinste bis dahin gebaute Apple Desktop-Rechner. Das flache Gehäuse bringt dem Rechner den Spitznamen Pizzabox ein und der neue Processor Direct Slot ermöglicht für eine ganze Reihe von Erweiterungen. Ein Audio-Eingang rundet das Angebot ab.

Von Anfang an war der Macintosh LC allein darauf getrimmt einen möglichst niedrigen Preis zu halten. Der Rechner ist eindeutig für den Heimbedarf konzipiert und soll Apple durch Privatkunden neue Märkte erschließen, für den professionellen Einsatz bringt er nicht genug Leistung mit.

Die Rechnung geht auf: Die Billig-Mac's kommen beim privaten Anwender gut an und werden in großen Stückzahlen verkauft. Apple erzielt zwar mit dem Macintosh LC nur eine geringe Gewinnspanne, kann aber 1990 den Umsatz um satte 85% erhöhen.

Alle Daten im Überblick

Prozessor: Motorola 68020 bei 16 MHz
Adressierung: 24 und 32 Bit (nur Software)
RAM: 2 Mbyte auf dem Mainboard, erweiterbar bis 10 MByte.
RAM-Slots: 2x 30-Pin SIMM, 1, 2 oder 4 MByte SIMM, min. 100ns
Bildschirm: mit 256k VRAM: 512x384 Pixel 8 Bit bis 640x480 Pixel 4 Bit
mit 512k VRAM: 512x384 Pixel 16 Bit bis 640x480 Pixel 8 Bit
Diskettenlaufwerk: 1x 1,44 MByte, 2x 1,44 MByte statt Festplatte
Festplatte: SCSI, 40 bis 80 MByte
ADB: ja
Mikofon-Eingang: ja
Erweiterungsslot: LC-PDS
Originale Systemsoftware MacOS 6.0.7
Bauzeit: 15.10.1990 bis 23.3.1992

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