Computer sammeln und erhalten.
IE-Workaround-GIF

CPU Benchmark:Integer-Leistung

Sieb des Erastotenes

Die Primzahlen sind Zahlen grösser als eins, die nur durch eins und sich selber teilbar sind. Sie sind dieGrundbausteine der natürlichen Zahlen. Jede natürliche Zahl kann eindeutig, d.h. bis auf die Reihenfolge, als Produkt von Primzahlen dargestellt werden. Das Sieb des Erastotenes ist ein Algorhythmus um die Primzahlen bis zu einem Grenzwert zu bestimmen. Der Algorythmus läuft in etwa wie folgt ab:

  1. Liste alle Ganzzahlen bis zum Grenzwert
  2. Streiche alle Vielfachen der ersten Zahl aus der Liste
  3. Nimm die nächste nicht gestrichene Zahl der Liste und suche deren Vielfache
  4. Wiederhole den letzten Punkt bis der Grenzwert erreicht ist, das Ergebnis ist eine Liste der Primzahlen.

Der Algorythmus beschränkt sich auf reine Integeroperationen und wird daher gerne als Benchmark für die Integerleistung eines Prozessors genutzt. Da außer Speicherzugriffen zur Liste (Array) keine Ein und Ausgaben erforderlich sind, spielen hier Festplattenzugriffe oder Grafikkomponenten keine Rolle. Das Sieb des Erastotenes ist eine beliebte Aufgabe für Erstsemester in der Informatik.

Die Firma Floodgap stellt den SieveAhl CPU-Benchmark englische Sprachversion, english Version CPU-Benchmark für 68k-Macintosh als Freeware zum Download zur Verfügung. Mit zwei Benchmarks können mit SieveAhl die Integerleistung und die Floatingpoint-Leistung eines 68k-Rechners bestimmt werden.

Eine Rangliste der LC-Modelle

Am Integer-Benchmark lassen sich am besten die Fortschritte der 68k-Prozessorserie zeigen. Weitere Faktoren sind der Prozessorcache und der Durchgriff auf den Hauptspeicher. Die Größe des Hauptspeichers sollte beim LC kein Maßstab sein, genauso wenig Zugriffe auf Festplatte und die Grafikleistung.

Ergebnisse Sieve Integer-Benchmark LC Serie

Der 68030 ist bei gleicher Taktrate im LC II bereits deutlich effektiver als der 68020 im Macintosh LC. Der Wechsel des Mainboarddesigns hat keine Auswirkungen auf die Integerleistung, mit steigender Taktrate im Apple Macintosh LC3 und LC3+ steigt die Leistung genau im Verhältnis der Taktrate an. Der Wechsel zum 68LC040 bringt dagegen einen massiven Perfomanceschub. Obwohl nur mit 25 MHz getaktet hat sich die Integerleistung im LC 475 gegenüber dem LC3+ fast verdoppelt.

Meßergebnisse in Zahlen

ModellCPUTaktrateJiffiesrelativ zum Macintosh LC
Macintosh LC 68020 16 MHz 4705 100,0%
Macintosh LC II 68030 16 MHz 3724 126,2%
Macintosh LC III 68030 25 MHz 2235 210,5%
Macintosh LC III+ 68030 33 MHz 1707 275,6%
Macintosh LC 475 und Quadra 605 68LC040 25 MHz 874 538,3%

Der SieveAhl Benchmark läßt während des Ablaufs des Tests laut Hersteller keine Systemcalls zu um die Leistungsmesung nicht durch Systemaufgaben zu belasten. Bei MacOS 7 sind kleine Unterschiede  (<1%) meßbar, abhängig davon ob das System mit oder ohne Erweiterungen gestartet wird.

(<1%) me&szlig;bar, abh&auml;ngig davon ob das System mit oder ohne Erweiterungen gestartet wird.</p>

Uwe Fritz, 2005-2015. Alle Rechte vorbehalten. Die Verwendung der Texte und Bilder, auch auszugsweise, bedarf der schriftlichen Zustimmung des Autors. Bezeichnungen, Markennamen und Produktbezeichnungen des jeweiligen Inhabers, auch wenn Sie nicht gekennzeichnet sind, unterliegen im Allgemeinen dem warenzeichen-, marken oder patentrechtlichem Schutz.